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SÜDAFRIKA 2019-2020

Reisedauer 18 Tage – 24 Tage

REISEROUTE

Flug nach Johannesburg – Pretoria – Lesedi – Polokwane – Tschipise – Krüger National Park – Blyde River Canyon – Badplaas – Hluhluwe-Umfelozi NP – St. Lucia (Isimangaliso) NP – Giant´s Castle NP in den Drakensbergen – Durban – von dort entw. Rückflug nach Deutschland oder Weiterflug nach Kapstadt (mind. 3 Tage) und von dort Rückflug nach Deutschland.

Diese Route kann auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden.

REISEVERLAUF

Reisedauer: ca. 18 Tage (17 Ü)

Pretoria mit um diese Zeit (Oktober) blühenden Jacaranda-Alleen, Lesedi (Cultural Village) / Maropeng-Sterkfontein (Cradle of Humankind, Unesco-Welterbestätte), evt. Cullinan Diamanten Mine, Polokwane (Protea Ranch Hotel), Tshipise Forever Resort (3600 Jahre alter „Big Tree“/Baobab Nature Reserve), Krügerpark (von Nord nach Süd),  Blyde River Canyon, (bei kürzerer Teilnahme Abflugmöglichkeit ab Phalaborwa), Badplaas, Hluhluwe-Umfelozi NP/St.Lucia NP, Giant’s Castle NP in den Drakensbergen, Durban (Rückflug) und evt. Kapstadt angehängt bzw. davor gesetzt (möglichst 3 Tage)

Reisedauer: 24 Tage (23 Ü)

Schwerpunkte dieser ca. 2600 km Rundreise sind Südafrikas landschaftlich abwechslungsreicher Nordosten u.a. mit Tierbeobachtungen und Naturerlebnissen im Krüger- und dem Hluhluwe-Nationalpark. Wir besuchen den Blyde River Canyon, (evtl.) Swaziland und die Küste des Indischen Ozeans. Landschaftlich und klimatisch sind die Kontraste zwischen dem Highveld (1600-1980 m) auf unserer Route Pretoria/Johannesburg bis vor Nelspruit und dem Lowveld (200-300 m) sehr reizvoll. Die Durchquerung (evt. Umfahrung) des Königreichs Swaziland führt schließlich zum ganzjährig subtropischen Klima des Indischen Ozeans in Kwazulu-Natal mit dem Zentrum Durban und der sich daran südlich anschließenden Küste.

Tag 1 und 2

Ein Flieger der SAA landet in Johannesburg z. B. täglich morgens. Am Airport Johannesburg übernehmen wir die reservierten Mietwagen und starten ins 69 km entfernte Cultural Village LESEDI, um Lebensart und Kultur von 5 südafrikanischen Stämmen kennenzulernen. „Full cultural experience“ nennen sich die Vorführungen der Zulu, Xhosa, Pedi, Basotho und Ndebele mit Geschichten, Musik und Tanz. Dazu gehört ein Besuch der für die jeweiligen Ethnien aufgebauten Dorfszenarien. Bei einem Dinner mit afrikanischen Spezialitäten klingt der erlebnisreiche erste Tag aus. In der Nachbarschaft befinden sich die Höhlen von Sterkfontein und dazugehörend, auch sehr sehenswert: Maropeng (The Cradle of Humankind Visitor Centre, UNESCO-Weltkulturerbe).

LESEDI (2 x HP)

"A man without culture is like a zebra without stripes"

Tage 3 und 4

Nach einem leckeren Frühstücksbuffet verlassen wir Lesedi, durchqueren die Hauptstadt Pretoria und unsere Fahrt geht auf der N4 in Richtung Osten über Witbank und Nelspruit zum Blyde River Canyon. Im dazugehörigen Resort ist, neben dem Besuch des Restaurants, auch Selbstversorgung möglich. Clevere Paviane im Restcamp zwingen zu erhöhter Aufmerksamkeit, unsere Chalets sorgsam zu verschließen.
Atemberaubend ist das Panorama der Hügel und Schluchten des Blyde River. Trails (Wanderwege) laden ein zu Exkursionen, diesmal ohne Auto. In sogenannten Potholes hat das Wasser in der geologischen Geschichte mit strudelnden Mahlsteinen das steinerne Uferbett bizarr geformt. Von steilen Uferwegen aus bieten sich famose Ausblicke. Am Höhenweg zum berühmten Point of View über das weite, von Schluchten durchfurchte Land blüht inmitten üppig wachsender Flora auch der Suikerbos (Zuckerbusch – verschiedene Protea-Arten).

BLYDE RIVER CANYON, 2 Ü

Tage 5,6 und 7 KRÜGER NATIONALPARK

Unser erstes Restcamp könnte, falls wir im Süden starten, BERG EN DAL* (1Ü) sein. Die Chalets sind komfortabel. Küchenecke, Schlafräume, Wohnzimmer, Badezimmer. Zu jeder „Hütte“ gehört eine Terrasse mit Grillplatz. Nachts lauschen wir dem noch ungewohnten Konzert der Wildnis…  Bei Sonnenaufgang, gleich nach Öffnung des Camps, hoffen wir bei unserer ersten Pirschfahrt auf eine reiche Ausbeute von Tierbeobachtungen. Bisher haben wir in einem „Schnellkurs“ mit Bestimmungsbuch uns das charakteristische Aussehen von über 10 Antilopenarten einzuprägen versucht: Impalas, Gnus, Kudus usw. Werden wir heute vielleicht sogar Büffel, Elefanten und Co. zu sehen bekommen? Und wie steht es mit Raubkatzen? Unser nächstes Restcamp, das wir nach ein paar Stunden Pirschfahrt ansteuern, ist
SKUKUZA* (1Ü). Neben allem Komfort des Camps mit Restaurant, Shop, Post u. Bank genießen wir hier einen landestypischen Rondavel (reetgedeckte Rundhütte), mit Mückengittern, kleinem Bad und Terrasse. Reizvoll ist es in Skukuza auch, auf einem Weg am zaungeschützten Flussufer, mit Fernglas bewaffnet, auf Erkundungstour zu gehen. Auf  weiteren Pirschfahrten, entlang des Galeriewalds am nahen Flussufer, halten wir Ausschau nach Tieren, die zum Trinken aus dem Buschdickicht treten.
Wer das Abenteuer liebt: Zusätzlich lässt sich vor Ort ein morgendlicher oder nächtlicher Game Drive buchen, der uns im offenen Geländewagen Naturerlebnisse mit völlig freier Sicht bescheren wird. In Richtung Norden des Parks verändern sich Ökozonen und Vegetation. Offene Baumsavanne mit Marula-Trees und dann nach und nach eine das Blickfeld erweiternde Grassteppe. In diesem Umfeld grasen große Herden Zebras, Gnus und Büffel. Wir treffen mit etwas Glück den Sekretärvogel, Strauße und Elefanten. Die Chancen auf Raubkatzen sind in diesem Terrain besonders gut… Nach einigen Stunden erreichen wir das Restcamp
SATARA* (1Ü). Die Anordnung der Hütten in kleineren Kreisen um eine große Kreismitte vermittelt eine Atmosphäre von Geborgenheit.
Kurz vor Morgengrauen versammeln wir uns um zwei bewaffnete Guides. Hier gibt es, je nach Absprache, für Freiwillige einen „Day Walk“. Im Gänsemarsch durchstreifen wir wortlos oder flüsternd ca. 3 Stunden lang den Busch, erleben Natur pur. Gegenüber einer kleinen Elefantenfamilie halten wir mit Respekt den gebührlichen Abstand…
Neu: Es gilt für geführte Fußmärsche eine Altersgrenze von 65. Zurück im Camp, nach einer Frühstückspause, brechen wir wieder auf. Unser nächstes Restcamp
LETABA* (2 Ü) erreichen wir gegen Nachmittag. Von der Terrasse des Restaurants genießen wir den wunderbaren Blick auf den Fluss und das weitläufige Ufer. Wasserböcke grasen, einzelne Elefanten stehen im dichten Schilf, Marabus dösen… Nach erneuten Pirschfahrten setzen wir uns am Abend um ein gemeinsames Lagerfeuer, um beim Braai (Afrikaans für Grill) von Gemüse und köstlichen Steaks unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Am folgenden Morgen stärken wir uns, wie stets, mit einem herzhaften englischen Frühstück auf der Terrasse des Camps mit Blick auf den Fluss Letaba. Als weiteres Highlight können wir im Camp einen Abstecher zur Elephant Hall, dem Elefantenmuseum machen. Unter den weit ausladenden, Schatten spendenden Fig Trees (eine einheimische Feigenart) genießen wir den Tag, unterbrochen von kleinen Pirschfahrten.

* Die genannten Restcamps sind eine Option, die (je nach Buchungsmöglichkeit) durch andere gleichwertige ersetzt werden können.

Option 1 – nördliche Variante:

Tage 8 und 9

2 Ü in Polokwane (Protea Ranch Hotel – evt. mit einem Lionwalk) mit anschließender Fahrt ganz in den Norden, nach Tshipise, in die Region der Baobab-Bäume und Besuch des atemberaubenden Big Tree, eines über 3600 Jahre alten Affenbrotbaums.

Tage 10 und 11 POLOKWANE 2 Ü

Option 2 – südliche Variante:

Tage 8 und 9

Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir Pilgrim’s Rest, ein altes museales Goldgräberstädtchen. Hier und auch in Graskop lohnt es auszusteigen. Zum einen, um mehr über die Geschichte der Buren zu erfahren, zum anderen um Ausschau zu halten nach landestypischen Handarbeiten als Mitbringsel für daheim.
Wir passieren die Orte Sabie, Nelspruit und Baberton inmitten einer sehr fruchtbaren Gegend mit u. a. Zitrus-, Avocado- und Mangoplantagen und erreichen am Nachmittag schließlich Badplaas, die Hotelanlage der Aventura Forever Resorts. Die Freizeitanlage Badplaas (Afrikaans für Badefarm) ist ein ein subtropischer, weitläufiger Park mit Thermalbädern und Sport- und Spielangeboten, die einladen, den Tag locker anzugehen und zu verschnaufen.

Eine etwas längere Autofahrt führt uns am Tag 10 durch das Königreich Swaziland, von Bulembu über Manzini nach Lavumisa. Swaziland liegt im bergigen Hochland. Hier hatte schon immer das stolze Volk der Swazis das Sagen. Unser Etappenziel ist, nach Durchfahrt dieser Enklave von „Schwarzafrika“ (im Kontrast zum eher von ursprünglich weißen Siedlern geprägten Republik Südafrika), der Nationalpark Hluhluwe-Umfolozi (wieder in Südafrika). Dieser Nationalpark ist ein Refugium, insbesondere für das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn. Auch eine seltene Antilopenart ist hier heimisch, das Nyala.

BADPLAAS 2 Ü

Tage 10, 11 und 12 HLUHLUWE NATIONALPARK

Das HILLTOP CAMP im NP Hluhluwe ist der zentrale Treffpunkt im Nationalpark. Vom Restaurant aus hat man einen herrlichen Blick über das Umland, wie der Name verspricht on Top of the Hills. Pirschfahrten, ähnlich denen im Krügerpark, werden unsern Tagesrhythmus gliedern. Besonders lohnend ist ein Start schon vor Beginn der Tageshitze, bei Lageröffnung kurz vor Sonnenaufgang.
Falls wir 8 Personen sein sollten, könnten wir in einer der beiden Bush Lodges, ganz ohne Zäune, mit eigenem Guide logieren. Unter seinem Schutz und seiner Anleitung sind Day Walks direkt von unserer Unterkunft aus möglich. Fünf hölzerne Bungalows stehen in den beiden Lodges MUNTULU und MUNYWANENI auf Stelzen und sind mit Stegen verbunden. Im zentralen großen Bungalow gibt es Küche, Lounge und eine Außenanlage mit Braai-Platz. Wir sind gespannt, welche Tiere wir von der Terrasse aus beobachten werden, die hier zur Tränke kommen. In mondloser Nacht besteht die Chance, von einem klaren Sternenhimmel überwältigt zu werden. Gut erkennbar ist dann (je nach Jahreszeit) auch das Kreuz des Südens.
Unser Quartier könnte auch die MTWAZI Lodge sein. Wir können uns da auch mit self catering versorgen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, sich alternativ  im Hilltop-Restaurant verwöhnen lassen.

Ein Ausflug zum 73 km entfernten NP ISIMANGALISO (ST. LUCIA) ist Teil unseres Programms. Dort lädt der Indische Ozean, je nach Lust und Wetter, zum Baden (Cape Vidal im NP) oder einem ausgedehnten Spaziergang am weitläufigen Strand ein.

HILLTOP CAMP, 3 Ü

Tage 15-17

Nach diesen erlebnisreichen Tagen gibt es die Möglichkeit, von Durban über Johannesburg nach München bzw. Frankfurt zurück zu fliegen. Es gibt aber auch reizvolle Möglichkeiten, den Aufenthalt in Südafrika noch zu verlängern:

  1. mit evt. 3 Tagen in Marina Beach, 140 km südlich von Durban, in 1-2 Ferienwohnungen am Meer den Urlaub ausklingen zu lassen.
    MARINA BEACH – Rückflug ab Durban
  2. (eingeschoben vor dem Krügerpark) 2 Ü in Polokwane (Protea Ranch Hotel – evt. mit einem Lionwalk) und mit anschließender Fahrt ganz in den Norden, nach Tshipise, in die Region der Baobab-Bäume und Besuch des atemberaubenden Big Tree, eines über 3600 Jahre alten Affenbrotbaums.
  3. C)Weiterflug nach Kapstadt, 3 Übernachtungen – anschließend 2 Ü in Hermanus (Whale Watching!)
  4. D) Weiterflug nach Port Elizabeth – ca. 3 Tage Gartenroute bis Hermanus, (2Ü, Whale Watching) mit anschließenden 3 Tagen Kapstadt. Rückflug voraussichtlich am Tag 24.

Die beschriebene Tour fand von 2004 bis 2016 jährlich statt. Für 2019 ist eine Tour vorgesehen, voraussichtlich in den Bayerischen Sommerferien. Auch ein Erweiterungsteil der Namibiatour führt nach Kapstadt (von Windhoek übers Namaqualand nach Süden) und wurde zuletzt 2016 im September durchgeführt. Die obige Südafrikatour könnte auch in umgekehrter Reihenfolge ablaufen: Start in Kapstadt, Hermanus mit Whale Watching (Wale sind eigentlich nur im Aug./Sept. dort anzutreffen), Gardenroute bis Port Elizabeth, Flug nach Durban usw. in Richtung Nordosten, evt. mit einem Abstecher in die Drakensberge (NP Giant’s Castle)… Route und Dauer werden gerne abgestimmt auf die Wünsche der sich zuerst meldenden InteressentInnen! Auch eine Tour mit Kindern ist äußerst reizvoll. E i n Unterschied wäre dann: insgesamt weniger Fahrstrecke und z.B. im Krügerpark eine Beschränkung auf 2-3 Restcamps.

 

© Helmut Littschwager 2018

UNTERBRINGUNG

DZ auf Gästefarmen, in Lodges und im Nationalpark in Chalets. EZ ist gegen Aufpreis möglich. In der Regel Übernachtung mit Frühstück, z.T. auch mit Abendessen.

LEISTUNGEN

Übernachtungen im DZ gehobener Mittelklasse, im Regelfall ohne Frühstück:  in Bungalow-„Hütten“ der Restcamps bzw. Resorts (EZ-Aufpreis auf Anfrage) – ca. 3-4-x Frühstück (B&B)  und 1-2 x Dinner (Lesedi).  Für Individualisten ist Selbstversorgung über die Shops möglich. Wasserkocher gibt es üblicherweise in jedem Quartier mit Kaffee- und Teebags. Mietwagen (Safe! Cars® operated by Budget o.ä: Gruppe L 4×4 o. entspr. Kategorie) incl. „Super Cover“-Versicherung, 2 Fahrlizenzen pro Wagen.

nicht enthalten: Mahlzeiten, zusätzliche Safari-Ausfahrten, Day Walks (in den Nationalparks), die Flüge; Spritkosten (werden umgelegt), Eintrittsgelder, Trinkgelder.

REISEKOSTEN

Bei den letzten Reisen lagen die Kosten pro Person ohne Flug, bei Unterbringung im DZ, (18 bzw. 24 Tage) zwischen € 1980 und 2850,-. EZ-Zuschlag ca. 500 € (je nach Preisstruktur der Gästefarmen und Lodges).

Das ist als Anhaltspunkt gedacht… Eine genauere Vorschau ist nicht möglich, da die Preise von der Reisezeit abhängen und jährlich angepasst werden.

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