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NAMIBIA 2021-2022

Reisedauer 21 Tage – 25 Tage

REISEROUTE

Windhoek – Gamsbergpass – Namib-Naukluft-Park – Sossusvlei – (Lüderitz – Fishriver Canyon) – Swakopmund – Twyfelfontein – Ugab-Terrassen – Etosha Nationalpark – NP Waterberg – Windhoek.

REISEVERLAUF

Unsere Rundfahrt umfasst ca. 3200 km. An (im allg.) 9 – 12 Stationen machen wir mit zumeist 2 Übernachtungen halt. Im Uhrzeigersinn besuchen wir nicht nur die klassischen Highlights Namibias, auch die Übernachtungen sind abwechslungsreich und etwas Besonderes: Wir genießen die landestypisch natürliche und herzliche Gastfreundschaft der Gästefarmen, ursprünglich als landwirtschaftliche Betriebe aufgebaut in zumeist deutsch-kolonialer Vergangenheit. Sie sind oftmals heute noch in deutschstämmiger Hand. Wir lernen die Camps der Nationalparks kennen und übernachten auch einmal stilvoll im Zelt. Doch auch Lodges mit allem Komfort stehen auf dem Programm. Verzaubern wird uns zudem der Charme ursprünglicher Landschaften wie Busch-Savanne, Halbwüste und die unvergleichlichen Farben der Wüste Namib. Spätestens auf unseren Fotosafaris im tierreichen Etosha-Nationalpark wird Sie/wird Euch das „Jagdfieber“ packen…

Einbezogen werden kann ein Abstecher in den Süden über Keetmanshoop, den Fish River Canyon bis nach Ai-Ais, dann zurück über Lüderitzbucht, Sossusvlei, die Gästefarm Rostock Ritz und dann weiter, wie unten beschrieben, über Swakopmund, Twyfelfontein etc.

Tag 1

Nach unserer Ankunft auf dem Hosea Kutako Flughafen bei Windhuk übernehmen wir unsere Mietwagen und fahren zum ersten Quartier, das nur ca. 20 Minuten vom Airport entfernt liegt. Nach einem Nachtflug bietet sich hier die Möglichkeit, in den geschmackvoll eingerichteten Bungalows auszuruhen, sich evtl. am Pool zu erfrischen oder bei einem Spaziergang über das Farmgelände die ersten Tiere zu beobachten. Auch ein erster Ausflug nach Windhoek ist denkbar, denn Namibias Hauptstadt Windhoek liegt nur 40 km entfernt. Uns begegnet nicht nur eine moderne City. Tintenpalast und Christuskirche, deutsche Läden und Lokale geben Zeugnis von dem gut 100 Jahre zurückliegenden deutsch-kolonialen Südwestafrika.

Gästefarm ONDEKAREMBA – 1  Ü, HP.

Tag 2 und 3

Den Vormittag verbringen wir in Windhoek. Wir besichtigen das Stadtzentrum, besuchen das Owela-Museum und genießen den Ausblick auf die Stadt vom Dach des Nationalmuseums aus. Nach dem Mittagessen geht es “auf Pad”, in südwestlicher Richtung zum  Gamsbergpass. Unser heutiges Etappenziel ist die Astro-Farm Hakos, die auf der „Großen Randstufe“ am Gamsberg liegt, zwischen dem Savanna-Hochplateau und der Namib-Wüste. Hier stehen die Sterne im Mittelpunkt. Neben dem  Hakos-Planeten-Weg laden weitere Wanderwege zu einem Spaziergang über die Farm ein.  Bei einer Sternführung mit einem leistungsstarken Teleskop lernen wir den südlichen Sternenhimmel kennen.

Astro – Gästefarm HAKOS – 2 Ü, HP.

Tag 4

Wir fahren über den Gamsbergpass, mit seinem Gradienten von 1:9 eine Herausforderung für die Fahrer*innen, hinunter in die Namib-Wüste.  Nach ungefähr 125 km erreichen wir Solitaire,  eine malerische Wildwest-Tankstelle mit einem kleinen Store und einer Bäckerei mit Café. Unser heutiges Ziel, die namibisch rustikale Lodge Weltevrede, liegt in einem Tal, das in der Ferne von hohen Bergzügen eingerahmt wird. Von den Terrassen unserer Bungalows haben wir eine Tränke im Blick. Hier, vor der atemberaubenden Landschaft, lassen sich grasende Springböcke, Strauße, Zebras beobachten, Löffelhunde pirschen sich hin und wieder vor Sonnenuntergang an. Nama-Flughühner tauchen ihr Gefieder ins Nass, das sich wie ein Schwamm vollsaugen kann und bringen Wasser zu den Nestern ihrer entfernt brütenden Partner.

Gästefarm WELTEVREDE  – 1 Ü, HP.

Tag 5

Wir brechen heute sehr früh auf in den Naukluft National – Park nach Sossusvlei zu den berühmten hohen orangeroten Dünen. Nach etwa anderthalb Stunden Anfahrt (am besten noch vor Sonnenaufgang ) können wir, je nach Fitness, die für Touristen zugängliche ca. 300 m hohe „Düne 45“ erklimmen. Anschließend geht es nach einer kleinen Stärkung im Nationalpark Centre zum nahe gelegenen wildromantischen Sesriem Canyon. Unser heutiges Etappenziel ist die Rostock Ritz Desert Lodge.

ROSTOCK RITZ DESERT LODGE 2 Ü, B&B

Tag 6

Wir erkunden am Vormittag auf einem der zahlreichen Wanderwege das Farmgelände der Rostock Ritz Desert Lodge, nehmen auf der herrlichen Terrasse der Lodge mit Blick über das weite Land einen Mittagsimbiss, entspannen uns am Pool. Am Nachmittag fahren wir auf einer abenteuerlichen Offroad-Fahrt zu den Bushman-Paintings in den Rostockbergen. Die 1000 Jahre alten Felszeichnungen  sind noch immer in gutem Zustand und wurden von mehreren Buschmann-Generationen geschaffen. Auf dem Rückweg genießen wir  bei einem „Sundowner“ den Blick in die unendliche Weite von einem spektakulären Aussichtspunkt.

Tag 7

Unser Weiterfahrt führt uns heute nach Nordwesten über den Gaub- und den Kuiseb-Pass an den kühlen Atlantik, vorbei an Walvis Bay (… z.B. Flamingos in der nahen Lagune) nach Swakopmund. Hier wird uns sicherlich der koloniale Charme der am stärksten von Deutschen geprägten Stadt gefangen nehmen. Unser Quartier liegt etwas außerhalb in ruhiger Umgebung, direkt am Meer.

ATLANTIC VILLA GUEST HOUSE  – 3 Ü B&B

Tage 8 und 9

Auf dem Programm stehen u.a. eine Stadtführung bzw. eine Township Tour mit kompetentem Guide und ein Ausflug ins Hinterland. Wer nicht nur shoppen gehen will, wen die Natur wieder hinauszieht: Im Namib-Naukluft Park lockt z.B. die „Mondlandschaft“ mit der geheimnisvollen Welwitschia Mirabilis, einer einzigartigen Pflanze, über die Sie vor Ort mehr erfahren werden. Sehr reizvoll kann es für manche sein, einen Flug über die Wüste zu buchen (mit einer Cessna für ca. 5 Personen ungefähr € 250 p.P.). Möglich wäre in Swakopmund oder Twyfelfontein (oder ebenso in Sossusvlei) auch eine Ballonfahrt (das kostet allerdings ca. € 450,-) …

Tag 10

Über Hentiesbaai führt unsere Route nach Norden. Zur Linken der Atlantik, zur Rechten Dünen der Namib. TWYFELFONTEIN ist unser Ziel. Vor Uis und dem Brandberg verschwimmen über 100 km lang die Konturen der Straße mit der menschenleeren Wüste. – Im Madisa Camp im Huab-Tal  logieren wir in feststehenden Zelten mit angeschlossenen „Badezimmern“ unter freiem Himmel. Mit etwas Glück besuchen uns vielleicht beim Sundowner die in dieser Gegend heimischen Wüstenelefanten (am 20. Aug 2013 hatten wir dieses Glück, ebenso im September 2015 und zuletzt im Januar 2018).

MADISA CAMP – Ü 7/8, 2 x HP

Tag 11

Hauptziel unserer Exkursionen in dieser Region sind die Felsgravuren der San, auch Buschmänner genannt. Die Jahrtausendealten Kunstwerke  in Twyfelfontein gehören seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht weit entfernt werden wir auch die Orgelpfeifen (Dolerit-Basaltsäulen) besuchen und den Verbrannten Berg, ein geologisches Phänomen, bestaunen.
In der Nähe befindet sich das Damara Living Museum. Vorführungen: Kultur mit Tanz u. Spiel, Kunsthandwerk, Kräuterheilkunde, Jagdszenen, Zeremonien…

Tage 12 und 13

Unterwegs über Khorixas in Richtung Outjo. Ein Muss ist der Halt beim Versteinerten Wald, wo uns kompetente Guides geologische Geschichte vermitteln werden. Nachmittags erreichen wir die reizvoll gelegene Gästefarm Bambatsi. Familie Hälbich wird uns auf der Terrasse mit einem herrlichen Ausblick auf die Mopane-Savanne verwöhnen. Hier werden im Sommer auch die Mahlzeiten eingenommen.

In 30km Entfernung liegen die imposanten UGAB-TERRASSEN, entstanden vor ca. 30 Mill. Jahren. Um das Panorama auch aus der Höhe zu genießen, machen wir einen Abstecher zur Ugab Terrace Lodge.

GÄSTEFARM BAMBATSI, Ü 9/10, 2 x HP

Tage 14 bis 16  – ETOSHA-NATIONALPARK

Höhepunkt für Viele ist der Etosha-Nationalpark, den wir heute erreichen werden. Unser möglicherweise erstes Camp ist Halali oder auch das neu errichtete Dolomite Camp, das ruhigste und kleinste Camp. Auf einem interessanten Lehrpfad (Halali) kann man im Camp die Flora studieren. Und wer auf seinen Fotosafari – Touren tagsüber noch nicht genügend Tiere gesehen hat, kann abends auf der „Tribüne“ Platz nehmen, auf einer kleinen Anhöhe zwischen Moringabäumen. Fotografische Ausbeute an der nachts beleuchteten Wasserstelle könnten sein: Kudus, Impalas, Zebras, evt. sogar Elefanten, Spitzmaulnashörner und Hyänen … (im August 2012 kam sogar ein junger etwas pubertär brüllender Löwe vorbei, der sich über Nashörner an der Tränke zu ärgern schien), 2015 lagen 3 Löwen ‚exklusiv‘ direkt an dieser Wasserstelle nahe dem Camp.

Pirschfahrten, möglichst schon im Morgengrauen, erhöhen die Chancen, Raubtieren nach ihren Nachtaktivitäten zu begegnen… Giraffen, Warzenschweine, Gnus, Impalas, Schakale usw. Treffen wir heute vielleicht auch Löwen?
Unser zweites Quartier in Etosha könnte Namutoni sein, ein historisches Fort der deutschen Kolonialzeit. Die geräumigen Bungalows sind geschmackvoll eingerichtet, selbstverständlich auch hier mit Klimaanlage, Kühlschrank, Dusche und Toilette. Die Wasserstellen in der Umgebung gehören zu den besonders tierreichen! Hier lohnt es sich, mit etwas Geduld zu warten.

RESTCAMPS  DOLOMITE CAMP oder HALALI und NAMUTONI – 3 Ü B&B

Tag 17

Nach vielen beeindruckenden Tiererlebnissen verlassen wir den Nationalpark über das Lindequist Gate. Nach Tsumeb erreichen wir Otavi. Ein Abstecher zum Hoba-Meteoriten ist lohnend, dem weltweit größten seiner Art. – Im Camp am Waterberg-Plateau (auch eine Wanderung aufs Plateau hinauf ist vorgesehen) übernachten wir in gut ausgestatteten Bush-Chalets. Versorgen können wir uns auch hier in Restaurant, Bar, Kiosk.

Ausruhen, Faulenzen, Einkaufen im Souvenirshop – sich tummeln an Schwimmbad und Poolbar. Wanderwege und Nature Trails laden zum Erkunden des Waterbergmassivs ein, eine geologische Besonderheit. Von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft. Eine Visite des Soldatenfriedhofs in der Nähe ruft die kriegerischen Auseinandersetzungen um 1904 in Erinnerung. Gepflegt werden nicht nur die Gräber der jung gefallenen deutschen „Schutztruppler“, auch die Hereros haben in der Nähe Gedenkstätten.

WATERBERG REST CAMP – 1 (2) Ü B&B

Tage 18 und 19

Zwischen Okahandja und Windhoek liegt, erreichbar über eine 18 km-Sandpad (Südwesterdeutsch für solche Straßen), auf der Anhöhe über einem Flusstal ein historisches Farmhaus, die Gästefarm Düsternbrook. Es stehen Zimmer im Kolonialhaus sowie fest aufgebaute Safarizelte zur Verfügung. Hier gibt es die Möglichkeit, Leoparden und Geparden in mehreren Hektar großen Gehegen, durch die man mit dem Geländefahrzeug fährt, zu beobachten. Schwimmbad, Wandermöglichkeiten, Ausritte – Faulenzen in der Lapa – was auch immer das Herz begehrt…

GÄSTEFARM DÜSTERNBROOK – Ü 17/18 HP

Tag 20

Eine letzte Übernachtung in Windhoek in Flughafennähe gibt uns die Möglichkeit noch einmal für  Souvenirkäufe und zur Erledigung evtl. notwendiger Formalien entsprechend der Pandemiebedingungen, bevor  unsere Flüge nachmittags bzw. abends zurück nach Deutschland (zumeist Frankfurt) gehen.

KALAHARI INN LODGE, 1 Ü B&B


Varianten 
(Reiseverlängerung)

Die konkrete Reiseplanung bzgl. der Verweildauer in einzelnen Quartieren kann variieren und richtet sich nach den Wünschen und zeitlichen Möglichkeiten der Reisegäste.

Eine Verlängerung der Rundreise  in den tiefen Süden Namibias bis zum Fish River Canyon ist möglich. Zusätzlicher Zeitbedarf 3-4  Tage. Eine weitere Anschlussmöglichkeit wäre Kapstadt/Südafrika. Entweder per Flug erreichbar oder in einer ca. 3-tägigen Autofahrt. Dort dann 3-4 Tage Aufenthalt und Rückflug nach einer Tourdauer von insgesamt ca. 29 Tagen. (Preis auf Anfrage)

(c) Birgit Horlaender/ Helmut Littschwager 2021

UNTERBRINGUNG

DZ auf Gästefarmen, in Lodges und im Nationalpark in Chalets. EZ gegen Aufpreis möglich. In der Regel Übernachtung mit Frühstück, z.T. auch mit Abendessen.

LEISTUNGEN

21-24 Übernachtungen im DZ gehobener Mittelklasse, (EZ-Aufpreis auf Anfrage), ÜF, zum Teil HP. Mietwagen (Safe! Cars® operated by Budget, Bidvest o.ä: Gruppe L 4×4 bzw. x-Trail o. entspr. Kategorie) incl. „Super Cover“-Versicherung, 2 Fahrlizenzen pro Wagen – Eintritte: Felsgravuren in Twyfelfontein, Petrified Forest Khorixas, Hoba-Meteorit bei Otavi. NationalparkgebührenEtosha, Sossusvlei, Waterberg.

Nicht enthalten: die Flüge,  geführte Safari-Ausfahrten (Etosha-NP), Rundflüge, Trinkgelder, Spritkosten (Umlage).

REISEKOSTEN

Nach dem Corona-Lockdown haben sich die Preise zum Teil erhöht. Manche Quartiere sind nicht mehr buchbar. Vorsichtig kalkuliert wird die Rundreise ca. 3500 € pro PErson/ DZ kosten. Eine konkrete Kalkukation ist möglich, wenn die Reisezeit feststeht. Allgemein ist für die kommenden Reisen mit höheren Preise und evtl. auch alternativen Quartierbuchungen zu rechnen.

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