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NAMIBIA 2019-2020

Reisedauer 19 Tage – 25 Tage

REISEROUTE

Windhoek – Namib-Naukluft-Park – Sossusvlei – (Lüderitz – Fishriver Canyon) – Swakopmund – Twyfelfontein – Ugab-Terrassen – Etosha Nationalpark – NP Waterberg – Windhoek.

REISEVERLAUF

Unsere Rundfahrt umfasst ca. 3200 km. An (im allg.) 9 Stationen machen wir mit zumeist 2 Übernachtungen halt. Im Uhrzeigersinn besuchen wir nicht nur die klassischen Highlights Namibias, auch die Übernachtungen sind etwas Besonderes: Gästefarmen, ursprünglich als landwirtschaftliche Betriebe aufgebaut in zumeist deutsch-kolonialer Vergangenheit. Sie sind oftmals heute noch in deutschstämmiger Hand. Wir genießen die landestypisch natürliche und herzliche Gastfreundschaft auch in den Resorts der Nationalparks mit ihrem gepflegten Ambiente. Verzaubern wird uns zudem der Charme ursprünglicher Landschaften wie Busch-Savanne, Halbwüste und der Wüste Namib. Spätestens auf unseren Fotosafaris im tierreichen Etosha-Nationalpark wird Sie/wird euch das „Jagdfieber“ packen…

Einbezogen werden kann ein Abstecher in den Süden über Keetmanshoop, den Fish River Canyon, dann zurück über Lüderitzbucht, Sossusvlei, die Gästefarm Rostock Ritz und dann weiter, wie unten beschrieben, über Swakopmund, Twyfelfontein etc.

Tag 1 (und evt. 2)

Wir fliegen von verschiedenen deutschen Flughäfen ab und treffen uns spätestens auf dem Hosea Kutako Flughafen bei Windhuk. Von dort fahren wir mit unseren Mietwagen zum ersten Quartier, das nur ca. 20 Minuten vom Airport entfernt liegt. Nach einem Nachtflug bietet sich hier die Möglichkeit, in den geschmackvoll eingerichteten Bungalows auszuruhen, sich evtl. am Pool zu erfrischen… Wir studieren die in den Quartieren ausliegenden Anregungen zu den farbig markierten Wegen und können uns mit einem ersten Spaziergang oder einer kleinen Wanderung akklimatisieren. Beobachtungen von Kudus, Zebras, Kuhantilopen. Reizvoll ist es, von einem Ansitz aus Vögel an der Wasserstelle zu beobachten.
Namibias Hauptstadt Windhoek liegt 40 km entfernt. Auf einem Ausflug dorthin begegnen wir nicht nur einer modernen City. Tintenpalast und Christuskirche, deutsche Läden und Lokale geben Zeugnis von dem gut 100 Jahre zurückliegenden deutsch-kolonialen Südwestafrika.

Gästefarm ONDEKAREMBA oder ETANGO RANCH – 1 (2) Ü, HP.

Tag 3

Fahrt nach Südwesten über Rehoboth. Die Landschaft der Naukluft wechselt zwischen weiten Ebenen und wilden Schluchten, wir passieren sandige Reviere, um diese Jahreszeit trocken liegende Flussbette. Faszinierende Landschaften wandeln sich nach und nach zur Trockensavanne und werden allmählich Halbwüste. Solitaire, einer unserer Zwischenstopps,  ist eigentlich kein Ort, sondern eher eine malerische Wildwest-Tankstelle mit einem kleinen Store und einer Bäckerei mit Café. Unser Ziel, die namibisch rustikale Lodge Weltevrede, liegt in einem Tal, das in der Ferne von hohen Bergzügen eingerahmt wird. Von den Terrassen unserer Bungalows haben wir eine Tränke im Blick. Hier, vor der atemberaubenden Landschaft, lassen sich grasende Springböcke, Strauße, Zebras beobachten, Löffelhunde pirschen sich hin und wieder vor Sonnenuntergang an. Nama-Flughühner tauchen ihr Gefieder ins Nass, das sich wie ein Schwamm vollsaugen kann und bringen Wasser zu den Nestern ihrer entfernt brütenden Partner.
WELTEVREDE GUESTFARM – Ü 3/4, HP

Tag 4

Heute steht an: Ausflug durch den Naukluft National – Park nach Sossusvlei zu den berühmten hohen orangeroten Dünen. Nach etwa anderthalb Stunden Anfahrt (am besten noch vor Sonnenaufgang im Morgengrauen) kann man, je nach Fitness, die für Touristen zugängliche ca. 300 m hohe „Düne 45“ erklimmen. Anschließend geht es nach einer kleinen Stärkung im Nationalpark Centre zum nahe gelegenen wildromantischen Sesriem Canyon.

Tag 5

Fahrt nach Nordwesten über den Gaub- und den Kuiseb-Pass an den kühlen Atlantik, vorbei an Walvis Bay (… z.B. Flamingos in der nahen Lagune) nach Swakopmund. Hier wird uns sicherlich der koloniale Charme der am stärksten von Deutschen geprägten Stadt gefangen nehmen. Unser Quartier liegt etwas außerhalb in ruhiger Umgebung, direkt am Meer.
ATLANTIC VILLA GUEST HOUSE  – ÜF 5/6

Tag 6/7

Auf dem Programm stehen u.a. eine Stadtführung bzw. eine Township Tour mit kompetentem Guide und ein Ausflug ins Hinterland. Wer nicht nur Shoppen gehen will, wen die Natur wieder hinauszieht: Im Namib-Naukluft Park lockt z.B. die „Mondlandschaft“ mit der geheimnisvollen Welwitschia Mirabilis, einer einzigartigen Pflanze, über die Sie vor Ort mehr erfahren werden. Sehr reizvoll kann es für manche sein, einen Flug über die Wüste zu buchen (mit einer Cessna für ca. 5 Personen ungefähr € 250 p.P.). Möglich wäre in Swakopmund oder Twyfelfontein (oder auch in Sossusvlei) auch eine Ballonfahrt (das kostet allerdings ca. € 450,-) …

Tag 8

Über Hentiesbaai führt unsere Route nach Norden. Zur Linken der Atlantik, zur Rechten Dünen der Namib. TWYFELFONTEIN ist unser Ziel. Vor Uis und dem Brandberg verschwimmen über 100 km lang die Konturen der Straße mit der menschenleeren Wüste. – Im Madisa Camp im Huab-Tal  logieren wir in feststehenden Zelten mit angeschlossenen „Badezimmern“ unter freiem Himmel. Mit etwas Glück besuchen uns vielleicht beim Sundowner die in dieser Gegend heimischen Wüstenelefanten (am 20. Aug 2013 hatten wir dieses Glück, ebenso im September 2015 und zuletzt im Januar 2018).
MADISA CAMP – Ü 7/8, 2 x HP

Tag 9

Hauptziel unserer Exkursionen in dieser Region sind die Felsgravuren der San, auch Buschmänner genannt. Die Jahrtausendealten Kunstwerke hier in Twyfelfontein gehören seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht weit entfernt werden wir auch die Orgelpfeifen (Dolerit-Basaltsäulen) besuchen und den Verbrannten Berg, ein geologisches Phänomen, bestaunen.
In der Nähe befindet sich das Damara Living Museum. Vorführungen: Kultur mit Tanz u. Spiel, Kunsthandwerk, Kräuterheilkunde, Jagdszenen, Zeremonien…

Tag 10

Unterwegs über Khorixas in Richtung Outjo. Ein Muss ist der Halt beim Versteinerten Wald, wo uns kompetente Guides geologische Geschichte vermitteln werden. Nachmittags erreichen wir die reizvoll gelegene Gästefarm Bambatsi. Familie Hälbich wird uns auf der Terrasse mit dem herrlichen Ausblick auf die Mopane-Savanne verwöhnen. Hier werden im Sommer auch die Mahlzeiten eingenommen.

GÄSTEFARM BAMBATSI, Ü 9/10, 2 x HP

Tag 11/12

In 30km Entfernung liegen die imposanten UGAB-TERRASSEN, entstanden vor 30 Mill. Jahren. Um das Panorama auch aus der Höhe zu genießen, machen wir einen Abstecher zur Ugab Terrace Lodge. In direkter Nachbarschaft lädt uns anschließend die Farm OMBURU-OST zur Besichtigung ein. Dort steigen wir in einen hochbeinigeren Geländewagen um und werden von Hendrik Reitz u.a. zu sehr sehenswerten Bushmanpaintings geführt.

Tage 13-15  – ETOSHA-NATIONALPARK

Höhepunkt für viele ist der Etosha-Nationalpark, den wir heute erreichen werden. Unser möglicherweise erstes Camp ist Halali oder auch das neu errichtete Dolomite Camp, das ruhigste und kleinste Camp. Auf einem interessanten Lehrpfad (Halali) kann man im Camp die Flora studieren. Und wer auf seinen Fotosafari – Touren tagsüber noch nicht genügend Tiere gesehen hat, kann abends auf der „Tribüne“ Platz nehmen, auf einer kleinen Anhöhe zwischen Moringabäumen. Fotografische Ausbeute an der nachts beleuchteten Wasserstelle könnten sein: Kudus, Impalas, Zebras, evt. sogar Elefanten, Spitzmaulnashörner und Hyänen … (im August 2012 kam sogar ein junger etwas pubertär brüllender Löwe vorbei, der sich über Nashörner an der Tränke zu ärgern schien), 2015 lagen 3 Löwen ‚exklusiv‘ direkt an dieser Wasserstelle nahe dem Camp.

RESTCAMPS DOLOMITE und/oder HALALI  – ÜF 11/12
Pirschfahrten, möglichst schon im Morgengrauen, erhöhen die Chancen, Raubtieren nach ihren Nachtaktivitäten zu begegnen. Giraffen, Warzenschweine, Gnus, Impalas, Schakale usw. Treffen wir heute vielleicht auch Löwen?
Unser zweites Quartier in Etosha könnte Namutoni sein, ein historisches Fort der deutschen Kolonialzeit. Die geräumigen Bungalows sind geschmackvoll eingerichtet, selbstverständlich auch hier mit Klimaanlage, Kühlschrank, Dusche und Toilette. Die Wasserstellen in der Umgebung gehören zu den besonders tierreichen! Hier lohnt es sich, mit etwas Geduld zu warten.
RESTCAMP NAMUTONI – ÜF 13/14

Tag 16

Nach vielen beeindruckenden Tiererlebnissen verlassen wir den Nationalpark über das Lindequist Gate. Nach Tsumeb erreichen wir Otavi. Ein Abstecher zum Hoba-Meteoriten ist lohnend, dem weltweit größten seiner Art. – Im Camp am Waterberg-Plateau (auch eine Wanderung aufs Plateau hinauf ist vorgesehen) übernachten wir in gut ausgestatteten Bush-Chalets. Versorgen können wir uns auch hier in Restaurant, Bar, Kiosk.

WATERBERG REST CAMP – ÜF 15/16

Tag 17

Ausruhen, Faulenzen, Einkaufen im Souvenirshop – sich tummeln an Schwimmbad und Poolbar. Wanderwege und Nature Trails laden zum Erkunden des Waterbergmassivs ein, eine geologische Besonderheit. Von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft. Eine Visite des Soldatenfriedhofs in der Nähe ruft die kriegerischen Auseinandersetzungen um 1904 in Erinnerung. Gepflegt werden nicht nur die Gräber der jung gefallenen deutschen „Schutztruppler“, auch die Hereros haben in der Nähe Gedenkstätten.

Tage 18, 19

Zwischen Okahandja und Windhoek liegt, erreichbar über eine 18 km-Sandpad (Südwesterdeutsch für solche Straßen), auf der Anhöhe über einem Flusstal ein historisches Farmhaus, die Gästefarm Düsternbrook. Es stehen Zimmer im Kolonialhaus sowie fest aufgebaute Safarizelte zur Verfügung. Hier gibt es die Möglichkeit, Leoparden und Geparden in mehreren Hektar großen Gehegen, durch die man mit dem Geländefahrzeug fährt, zu beobachten. Schwimmbad, Wandermöglichkeiten, Ausritte – Faulenzen in der Lapa – was auch immer das Herz begehrt…
In der Nähe liegt die OKAPUKA Lodge (u.a. mit den seltenen Rappenantilopen und einer täglichen Löwenfütterung). Auch da besteht die Möglichkeit vorbeizuschauen…

GÄSTEFARM DÜSTERNBROOK – Ü 17/18 HP

Tag 20, 21

Nach letzten Einkäufen und Besichtigungen gehen unsere Flüge nachmittags bzw. abends zurück nach Deutschland (zumeist Frankfurt).


Varianten 
(Reiseverlängerung)

Reiseziele oben in der Anordnung gegen den Uhrzeigersinn mit der Verlängerungsmöglichkeit in Richtung Süden: ca. 3 Tage Fish River Canyon (dort evt. mit einer Muli-Trekking Tour). Eine weitere Anschlussmöglichkeit wäre Kapstadt/ Südafrika. Entweder per Flug erreichbar oder in einer ca. 3 -tägigen Autofahrt. Dort dann 3-4 Tage Aufenthalt und Rückflug nach einer Tourdauer von insgesamt ca. 29 Tagen. (Preis auf Anfrage)

(c) Helmut Littschwager 2018

UNTERBRINGUNG

DZ auf Gästefarmen, in Lodges und im Nationalpark in Chalets. EZ gegen Aufpreis möglich. In der Regel Übernachtung mit Frühstück, z.T. auch mit Abendessen.

LEISTUNGEN

18-19 Übernachtungen im DZ gehobener Mittelklasse, (EZ-Aufpreis auf Anfrage), ÜF, zum Teil HP. Safari-Ausfahrten:Ondekaremba, Düsternbrook. Mietwagen (Safe! Cars® operated by Budget, Bidvest o.ä: Gruppe L 4×4 bzw. x-Trail o. entspr. Kategorie) incl. „Super Cover“-Versicherung, 2 Fahrlizenzen pro Wagen – Eintritte: Felsgravuren in Twyfelfontein, Petrified Forest Khorixas, Hoba-Meteorit bei Otavi. NationalparkgebührenEtosha, Sossusvlei, Waterberg.

Nicht enthalten: die Flüge, zusätzliche Safari-Ausfahrten (Etosha-NP), Trinkgelder, Spritkosten (Umlage).

REISEKOSTEN

Bei den letzten Reisen lagen die Kosten pro Person ohne Flug, bei Unterbringung im DZ, (18 bzw. 25 Tage) zwischen € 1950 und 2850,-. EZ-Zuschlag ca. 500 € (je nach Preisstruktur der Gästefarmen und Lodges).

Das ist als Anhaltspunkt gedacht… Eine genauere Vorschau ist momentan nicht möglich, da infolge des kräftigen Zuspruchs für das Urlaubsland Namibia die Preise sich zunehmend verändern. Bestimmte Quartiere einer geplanten Preiskategorie waren in letzter Zeit 9 Monate vor Reiseantritt bereits ausgebucht.

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