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Südafrika 2017

Posted by on 19. April 2017

Reisedauer: ca. 18 Tage (17 Ü)

 Route 2015 und 2016 (in umgekehrter Reihenfolge): Oktober/November bzw. September/Oktober. Pretoria mit um diese Zeit blühenden Jacaranda-Alleen, Lesedi (Cultural Village) / Maropeng-Sterkfontein (Cradle of Humankind), evt. Cullinan Diamanten Mine, Polokwane (Protea Ranch Hotel), Tshipise Forever Resort (3600 Jahre alter “Big Tree”/Baobab Nature Reserve), Krügerpark (von Nord nach Süd),  Blyde River Canyon, (bei kürzerer Teilnahme Abflugmöglichkeit ab Phalaborwa), Badplaas, Hluhluwe-Umfelozi NP/St.Lucia NP, Giant’s Castle NP in den Drakensbergen, Durban (Rückflug) und evt. Kapstadt angehängt bzw. davor gesetzt (möglichst 3 Tage)

Preis (bei mindestens 6 Personen): 14 Tage im DZ  € 1450,- , 19 Tage € 1730,-, Preis EZ auf Anfrage (+ ca. 540,- / Herbst 2016)
(je Nacht im Zelt ca. € 35,- Ersparnis)

24 Tage (mit oder ohne Gartenroute und mit Kapstadt: Preis nach Teilnehmerzahl auf Anfrage)

Preisgünstige Alternative für Zeltbenutzer (ganz oder auch teilweise), insbes. auf den Campingsites der Nationalparks

Schwerpunkte dieser ca. 2600 km Rundreise sind Südafrikas landschaftlich abwechslungsreicher Nordosten u.a.  mit Tierbeobachtungen und Naturerlebnissen im Krüger- und dem Hluhluwe-Nationalpark. Wir besuchen den Blyde River Canyon, Swaziland und die Küste des Indischen Ozeans. Spuren hinterlassen wird auch überall die Gastfreundlichkeit! Landschaftlich und klimatisch sind die Kontraste zwischen dem Highveld (1600-1980 m) auf unserer Route Pretoria/Johannesburg bis vor Nelspruit und dem Lowveld (200-300 m) sehr reizvoll. Die Durchquerung des Königreichs Swaziland führt schließlich zum ganzjährig subtropischen Klima des Indischen Ozeans in Kwazulu-Natal mit dem Zentrum Durban und der sich daran südlich anschließenden Küste.

Die beschriebene Tour fand von 2004 bis 2016 jährlich statt. Für 2018 liegen erste Anmeldungen vor.Ein Erweiterungsteil der Namibiatour führt auch nach Kapstadt (von Windhoek übers Namaqualand nach Süden) und wurde zuletzt 2013 im September durchgeführt. Die obige Südarikatour könnte auch in umgekehrter Reihenfolge ablaufen (so vorgesehen für 2018): Start in Kapstadt, Hermanus mit Whale Watching (Wale sind eigentlich nur im Aug./Sept. dort zu sehen), Gardenroute bis Port Elizabeth, Flug nach Durban usw. in Richtung Nordosten, evt. mit einem Abstecher in die Drakensberge (NP Giant’s Castle)…  Route und Dauer werden gerne abgestimmt auf die Wünsche der sich zuerst meldenden Interessentinnen! Die letzte Reisegruppe startete Mitte April 2014, in den bayrischen und baden-württembergischen Osterferien. Auch eine Tour mit Kindern ist äußerst reizvoll. E i n Unterschied wäre dann: insgesamt weniger Fahrstrecke und z.B. im Krügerpark eine Beschränkung auf 2-3 Restcamps

Tag 1/2 LESEDI (2 x HP)
Wir verabreden uns zu einem festen Zeitpunkt, zuletzt im Oktober 2015. Ein Flieger der SAA landet in Johannesburg z. B. täglich um 8:20. Am Airport Johannesburg übernehmen wir die reservierten Mietwagen und starten ins 69 km entfernete Cultural Village LESEDI, um Lebensart und Kultur von 5 südafrikanischen Stämmen kennenzulernen. “Full cultural experience” nennen sich die Vorführungen der Zulu, Xhosa, Pedi, Basotho und Ndebele mit Geschichten, Musik und Tanz. Dazu gehört ein Besuch der für die jeweiligen Ethnien aufgebauten Dorfszenarien. Bei einem Dinner mit afrikanischen Spezialitäten klingt der erlebnisreiche erste Tag aus. In der Nachbarschaft befinden sich die Höhlen von Sterkfontein und dazugehörend, auch sehr sehenswert: Maropeng (The Cradle of Humankind Visitor Centre, UNESCO-Weltkulturerbe)

Tage 3 u. 4  BLYDE RIVER CANYON, 2 Ü
Nach einem leckeren Frühstücksbuffet verlassen wir Lesedi, durchqueren die Hauptstadt Pretoria und unsere Fahrt geht auf der N4 in Richtung Osten über Witbank und Nelspruit zum Blyde River Canyon. Im dazugehörigen Resort ist, neben dem Besuch des Restaurants, auch Selbstversorgung möglich. Clevere Paviane im Restcamp zwingen zu erhöhter Aufmerksamkeit, unsere Chalets sorgsam zu verschließen.
Atemberaubend ist das Panorama der Hügel und Schluchten des Blyde River. Trails (Wanderwege) laden ein zu Exkursionen, diesmal ohne Auto. In sogenannten Potholes hat das Wasser in der geologischen Geschichte mit strudelnden Mahlsteinen das steinerne Uferbett bizarr geformt. Von steilen Uferwegen aus bieten sich famose Ausblicke. Am Höhenweg zum berühmten Point of View über das weite von Schluchten durchfurchte Land blüht inmitten üppig wachsender Flora auch der Suikerbos (Zuckerbusch – verschiedene Protea-Arten).

Tage 5 - 7  KRÜGERPARK,  3-4 Ü
Unser erstes Restcamp könnte, falls wir im Süden starten, BERG EN DAL* (1Ü) sein. Die Chalets sind komfortabel. Küchenecke, Schlafräume, Wohnzimmer, Badezimmer. Zu jeder “Hütte” gehört eine Terrasse mit Grillplatz. Nachts lauschen wir dem noch ungewohnten Konzert der Wildnis…  Bei Sonnenaufgang, gleich nach Öffnung des Camps, hoffen wir bei unserer ersten Pirschfahrt auf eine reiche Ausbeute von Tierbeobachtungen. Bisher haben wir in einem “Schnellkurs” mit Bestimmungsbuch uns das charakteristische Aussehen von über 10 Antilopenarten einzuprägen versucht: Impalas, Gnus, Kudus usw. Werden wir heute vielleicht sogar Büffel, Elefanten und Co. zu sehen bekommen? Und wie steht es mit Raubkatzen? Unser nächstes Restcamp, das wir nach ein paar Stunden Pirschfahrt ansteuern, ist
SKUKUZA* (1Ü). Neben allem Komfort des Camps mit Restaurant, Shop, Post u. Bank genießen wir hier einen landestypischen Rondavel (reetgedeckte Rundhütte), mit Mückengittern, kleinem Bad und Terrasse. Reizvoll ist es in Skukuza auch, auf einem Weg am zaungeschützten Flussufer, mit Fernglas bewaffnet, auf Erkundungstour zu gehen. Auf  weiteren Pirschfahrten, entlang des Galeriewalds am nahen Flussufer, halten wir Ausschau nach Tieren, die zum Trinken aus dem Buschdickicht treten.
Wer das Abenteuer liebt: Zusätzlich lässt sich vor Ort ein morgendlicher oder nächtlicher Game Drive buchen, der uns im offenen Geländewagen Naturerlebnisse mit völlig freier Sicht bescheren wird. In Richtung Norden des Parks verändern sich Ökozonen und Vegetation. Offene Baumsavanne mit Marula und dann nach und nach eine das Blickfeld erweiternde Grassteppe. In diesem Umfeld grasen große Herden Zebras, Gnus und Büffel. Wir treffen mit etwas Glück den Sekretärvogel, Strauße und Elefanten. Die Chancen auf Raubkatzen sind in diesem Terrain besonders gut… Nach einigen Stunden erreichen wir Restcamp
SATARA* (1Ü). Die Anordnung der Hütten in kleineren Kreisen um eine große Kreismitte vermittelt eine Atmosphäre von Geborgenheit.
Kurz vor Morgengrauen versammeln wir uns um zwei bewaffnete Guides. Hier gibt es, je nach Absprache, für Freiwillige einen “Day Walk”. Im Gänsemarsch durchstreifen wir wortlos oder flüsternd ca. 3 Stunden lang den Busch, erleben Natur pur. Gegenüber einer kleinen Elefantenfamilie halten wir mit Respekt den gebührlichen Abstand…
Neu: Es gilt für geführte Fußmärsche eine Altersgrenze von 65. Zurück im Camp, nach einer Frühstückspause, brechen wir wieder auf. Unser nächstes Restcamp
LETABA* (2 Ü) erreichen wir gegen Nachmittag. Von der Terrasse des Restaurants genießen wir den wunderbaren Blick auf den Fluss und das weitläufige Ufer. Wasserböcke grasen, einzelne Elefanten stehen im dichten Schilf, Marabus dösen… Nach erneuten Pirschfahrten setzen wir uns am Abend um ein gemeinsames Lagerfeuer, um beim Braai (Afrikaans für Grill) von Gemüse und köstlichen Steaks unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Am folgenden Morgen stärken wir uns, wie stets, mit einem herzhaften englischen Frühstück auf der Terrasse des Camps mit Blick auf den Fluss Letaba. Als weiteres Highlight können wir im Camp einen Abstecher zur elephant hall, dem Elefantenmuseum unternehmen. Unter den weit ausladenden, Schatten spendenden Fig Trees (eine einheimische Feigenart) genießen wir den Tag, unterbrochen von kleinen Pirschfahrten.
* Die genannten Restcamps sind eine Option, die (je nach Buchungsmöglichkeit) durch andere gleichwertige ersetzt werden können.
Die Restcamps für die Touren 2015 bzw. 2016 : SATARA, OLIFANTS, LETABA , SHINGWEDZI - und ganz im Norden Südafrikas das TSHIPISE FOREVER RESORT

evt. Tag 8  (evt. 5. Tag) Krügerpark -
Pirschfahrt in südlicher Richtung, und Verlassen des Nationalparks über das Numbi- oder Orpen-Gate.
Quartier in der Region Nelspruit, zwischen Hazyview und White Rivier.

Tage 8 und 9 BADPLAAS, 2 Ü
Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir Pilgrim’s Rest, ein altes museales Goldgräberstädtchen. Hier und auch in Graskop lohnt es auszusteigen. Zum einen, mehr über die Geschichte der Buren zu erfahren und zum anderen Ausschau zu halten nach landestypischen Handarbeiten als Mitbringsel für daheim.
Wir passieren die Orte Sabie, Nelspruit und Baberton inmitten einer sehr fruchtbaren Gegend mit u. a. Zitrus-, Avocado- und Mangoplantagen und erreichen am Nachmittag schließlich Badplaas, die Hotelanlage der Aventura Forever Resorts. Die Freizeitanlage Badplaas (Afrikaans für Badefarm) ist ein ein subtropischer, weitläufiger Park  mit Thermalbädern und Sport- und Spielangeboten, die einladen, den Tag locker anzugehen und zu verschnaufen.

Tag 10
Eine etwas längere Autofahrt führt uns heute durch das Königreich Swaziland, von Bulembu über Manzini nach Lavumisa. Swaziland liegt im bergigen Hochland. Hier hatte schon immer das stolze Volk der Swazis das Sagen. Unser Etappenziel ist, nach Durchfahrt dieser Enklave von “Schwarzafrika” (im Kontrast zum eher von ursprünglich weißen Siedlern geprägten Republik Südafrika), der Nationalpark Hluhluwe-Umfolozi (wieder in Südafrika). Dieser Nationalpark ist ein Refugium, insbesondere für das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn. Auch eine seltene Antilopenart ist hier heimisch, das Nyala.

HLUHLUWE,  2 Ü

Tage 10/11
Das HILLTOP CAMP im NP Hluhluwe ist der zentrale Treffpunkt im Nationalpark. Vom Restaurant aus hat man einen herrlichen Blick über das Umland, wie der Name verspricht on Top of the Hills. Pirschfahrten, ähnlich denen im Krügerpark, werden unsern Tagesrhythmus gliedern. Besonders lohnend ist ein Start schon vor Beginn der Tageshitze, bei Lageröffnung kurz vor Sonnenaufgang.
Falls wir 8 Personen sein sollten, könnten wir in einer der beiden Bush Lodges, ganz ohne Zäune, mit eigenem Guide logieren. Unter seinem Schutz und seiner Anleitung sind Day Walks direkt von unserer Unterkunft aus möglich (so war das 2008 und 2011). Fünf hölzerne Bungalows stehen in den beiden Lodges MUNTULU und MUNYWANENI auf Stelzen und sind mit Stegen verbunden. Im zentralen großen Bungalow gibt es Küche, Lounge und eine Außenanlage mit Braai-Platz. Wir sind gespannt, welche Tiere wir von der Terrasse aus beobachten werden, die hier zur Tränke kommen. In mondloser Nacht besteht die Chance, von einem klaren Sternenhimmel überwältigt zu werden. Gut erkennbar ist dann auch das Kreuz des Südens.
Unser Quartier 2012 war die MTWAZI Lodge. Wir können uns auch mit self catering versorgen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, sich alternativ  im Hilltop-Restaurant verwöhnen lassen.

Ein Ausflug zum 73 km enfernten NP ISIMANGALISO (ST. LUCIA) (dort inzwischen, seit 2015 2 Ü) ist Teil unseres Programms. Dort lädt der Indische Ozean, je nach Lust und Wetter, zum Baden (Cape Vidal im NP) oder einem ausgedehnten Spaziergang am weitläufigen Strand ein.

Tage 15-17
eventuell: Nach diesen erlebnisreichen Tagen gibt es die Möglichkeit, von Durban über Johannesburg nach München bzw. Frankfurt zurück zu fliegen – oder aber zu verlängern, mit evt. 3 Tagen in Marina Beach, 140 km südlich von Durban, in 1-2 Ferienwohnungen am Meer den Urlaub ausklingen zu lassen.
MARINA BEACH – Rückflug ab Durban ……

oder (eingeschoben vor dem Krügerpark) 2 Ü in Polokwane (Protea Ransch Hotel – evt. mit einem Lionwalk) mit anschießender Fahrt ganz in den Norden, nach Tshipise, ins Land der Baobab-Bäume und Besuch des atemberaubenden Big Tree, eines über 3600 Jahre alten Affenbrotbaums.

2.Variante ab Tag 15
Weiterflug nach Kapstadt, 3 Übernachtungen – anschließend 2 Ü in Hermanus (Whale Watching!)

3.Variante ab Tag 15
Weiterflug nach Port Elizabeth – ca. 3 Tage Gartenroute bis Hermanus, (2Ü, Whale Watching) mit anschließenden 3 Tagen Kapstadt. Rückflug voraussichtlich am Tag 24.

 

Im Reisepreis enthalten:

Übernachtungen im DZ gehobene Mittelklasse, im Regelfall ohne Frühstück: 14x in Bungalow-”Hütten” der Restcamps bzw. Resorts (EZ-Aufpreis auf Anfrage) - ca. 3-4-x Frühstück (B&B)  und 1-2 x Dinner (Lesedi).  Für Individualisten ist Selbstversorgung über die Shops möglich. Wasserkocher gibt es üblicherweise in jedem Quartier mit Kaffee- und Teebags. Mietwagen (Safe! Cars® operated by Budget o.ä: Gruppe L 4×4 o. entspr. Kategorie) incl. “Super Cover”-Versicherung, 2 Fahrlizenzen pro Wagen. Ausnahme: Sprit für Mietwagen (ohne Sonderwünsche, s. a. unter “Wissenswertes”) wird je Wagen in separaten Reisekassen auf die Mitfahrer/innen umgelegt, ebenso Eintritte u. Trinkgelder

nicht enthalten:

zusätzliche Safari-Ausfahrten, Day Walks (in den Nationalparks), die Flüge

Günstige Flüge können z.B. bei fluege.de gebucht werden (Partner-Link).
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
ManseMerkur

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