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Namibia 2017/8

Posted by on 6. Juni 2017

Reisedauer: ca. 19 Tage – 18x ÜF, 9x mit Dinner
Route: Windhoek (GF Ondekaremba) – Namib-Naukluft-Park – Sossusvlei – Swakopmund – Twyfelfontein (Aabadi Mountain Camp oder Twyfelfontein Country Lodge) – Ugab-Terrassen (GF Bambatsi) – Etosha Nationalpark – NP Waterberg – Windhoek (GF Düsternbrook)

NAMIBIA 18 Tage (siehe unten)
2017 zwei Touren: a) ab 10. Januar
b) ab 20. August
c) Anmeldungen für 2018 sind jetzt (6. Juni 2017) noch möglich
18 Tage  1950,-  und einer Gruppengröße von 6-10 Personen. Bei kleineren Gruppen ein gestaffelter Zuschlag bis max. € 150,- / bei mehr als 10 Personen entsprechend preisgünstiger. Ermäßigung für Camper (Campen ist natürlich auch teilweise möglich): Je Nacht im Zelt ca. € 40,- Einsparung. Im Zelt im Etosha-Nationalpark ca. 70,- Ersparnis je Nacht!
19 Tage  (18Ü) – Aug/Sept 2017  € 2085,-
20 Tage (19 Ü) – Jan/Feb 2018) € 2190,-
Unsere Rundfahrt umfasst ca. 2900 km. An (im allg.) 9 Stationen machen wir mit zumeist 2 Übernachtungen halt. Im Uhrzeigersinn besuchen wir nicht nur die klassischen Highlights, die das Besondere Namibias ausmachen: Gästefarmen, ursprünglich als landwirtschaftliche Betriebe aufgebaut in zumeist deutsch-kolonialer Vergangenheit und seitdem oftmals weiterhin in deutscher Hand. Wir genießen die landestypisch natürliche und herzliche Gastfreundschaft auch in den Resorts der Nationalparks mit ihrem gepflegten Ambiente. Verzaubern wird uns zudem der Charme ursprünglicher Landschaften wie Busch-Savanne, Halbwüste und der Wüste Namib. Spätestens auf unseren Fotosafaris im tierreichen Etosha-Nationalpark wird Sie/wird euch das “Jagdfieber” packen…

Tage 1 (und evt. 2) - ONDEKAREMBA - 1-2 Ü/HP
Flüge werden i.a. von den Reiseteilnehmern selbst gebucht (s.a. unseren Hinweis fluege.de oder Tipps vom Reiseleiter).  Wir verabreden uns zu einer bestimmten Zeit, um zur ersten Gästefarm Ondekaremba zu starten, nur ca. 20 Minuten vom Airport entfernt. Nach einem Nachtflug bietet sich hier die Möglichkeit, in den geschmackvoll eingerichteten Bungalows auszuruhen, sich evt. am Pool zu erfrischen… Wir studieren die in den Quartieren ausliegenden Anregungen zu den farbig markierten Wegen und können uns mit einem ersten Spaziergang oder einer kleinen Wanderung akklimatisieren.
Unsere Gastgeberfamilie bietet auf dem 7.800 ha Gelände Farmrundfahrten im offenen Geländewagen an. Zu sehen gibt es u.a. Hartebees (Kuhantilopen), Kudus, Zebras, Springböcke, Oryxantilopen. Werden wir vielleicht auch einem dort in der Dämmerung herumstreifenden Leoparden begegnen? Reizvoll ist es, von einem Ansitz aus Vögel an der Wasserstelle zu beobachten.
Namibias Hauptstadt Windhoek liegt 40 km entfernt. Auf einem Ausflug dorthin begegnen wir nicht nur einer modernen City. Reiterstandbild (unter Protesten der deutschstämmigen Bevölkerung am 26.12.13 in einer Nacht- u. Nebelaktion abgebaut und in den Innenhof eines Museums “umgezogen”), Tintenpalast und Christuskirche, deutsche Läden und Lokale geben Zeugnis von dem gut 100 Jahre zurück liegenden deutsch-kolonialen Südwestafrika.

Tag 3
Fahrt nach Südwesten über Rehoboth. Die Landschaft der Naukluft wechselt zwischen weiten Ebenen und wilden Schluchten, wir passieren sandige Reviere, um diese Jahreszeit trocken liegende Flussbette. Faszinierende Landschaften wandeln sich nach und nach zur Trockensavanne und werden allmählich Halbwüste. Solitaire, einer unserer Zwischenstopps,  ist eigentlich kein Ort, sondern eher eine malerische Wildwest-Tankstelle mit einem kleinen Store und einer Bäckerei mit Café. Unser Ziel, die namibisch rustikale Lodge Weltevrede,  liegt in einem Tal, das in der Ferne von hohen Bergzügen eingerahmt wird. Von den Terrassen unserer Bungalows haben wir eine Tränke im Blick. Hier, vor der atemberaubenden Landschaft lassen sich grasende Springböcke, Strauße, Zebras beobachten, Löffelhunde pirschen sich hin und wieder vor Sonnenuntergang an. Nama-Flughühner tauchen ihr Gefieder ins Nass, das sich wie ein Schwamm vollsaugen kann und bringen Wasser zu den Nestern ihrer entfernt brütenden Partner.
WELTEVREDE GUESTFARM – Ü 3/4, HP


Tag 4
Heute steht an: Ausflug durch den Naukluft Nationalpark nach Sossusvlei zu den berühmten hohen orangeroten Dünen. Nach etwa anderthalb Stunden Anfahrt (am besten noch vor Sonnenaufgang im Morgengrauen) kann man, je nach Fitness, die Touristen zugängliche ca. 300 m hohe „Düne 45“ erklimmen. Anschließend geht es nach einer kleinen Stärkung im Nationalpark Centre zum nahe gelegenen wildromantischen Sesriem Canyon.

Tag 5
Fahrt nach Nordwesten über den Gaub- und den Kuiseb-Pass an den kühlen Atlantik, vorbei an Walvis Bay (… z.B. Flamingos in der nahen Lagune) nach Swakopmund. Hier wird uns sicherlich der koloniale Charme der am stärksten von Deutschen geprägten Stadt gefangen nehmen. Unser Quartier liegt etwas außerhalb in ruhiger Umgebung, direkt am Meer.
ATLANTIC VILLA GUEST HOUSE  – ÜF 5/6/7

Tag 6/7
Zur Wahl stehen weitere Stadtbesichtigungen und ein Ausflug ins Hinterland. Wer nicht nur Shoppen gehen will, wen die Natur wieder hinauszieht: Im Namib-Naukluft Park lockt z.B. die „Mondlandschaft“ mit der geheimnisvollen Welwitschia Mirabilis, einer einzigartigen Pflanze, über die Sie vor Ort mehr erfahren werden. Sehr reizvoll kann es für manche sein, einen Flug über die Wüste zu buchen (mit einer Cessna für ca. 5 Personen ungefähr € 250 p.P.). Möglich wäre in Swakop oder Twyfelfontein (oder auch in Sossusvlei) eine Ballonfahrt (das kostet allerdings ca. € 450,- / Stand 2013) …

Tag 8
Über Hentiesbaai führt unsere Route nach Norden. Zur Linken der Atlantik, zur Rechten Dünen der Namib. TWYFELFONTEIN ist unser Ziel. Vor Uis und dem Brandberg verschwimmen über 100 km lang die Konturen der Straße mit der menschenleeren Wüste. – Im Aabadi Mountain Camp im Huab-Tal logieren wir in feststehenden Zelten mit angeschlossenen „Badezimmern“ unter freiem Himmel. Mit etwas Glück besuchen uns vielleicht beim Sundowner die in dieser Gegend heimischen Wüstenelefanten (am 20. Aug 2013 hatten wir dieses Glück, ebenso im September 2015!) Bei genügend Interessenten können wir abends (es sei denn die Mondphase ist verbunden mit zu viel Helligkeit) unter Anleitung von Siggi aus Österreich und seinem Teleskop eine sternenkundliche Führung erleben.
AABADI MOUNTAIN CAMP - Ü 7/8, (1x HP – das 2. Mal à la Carte im Restaurant der Twyfelfontein Country Lodge) bzw. dem ähnlichen
MADISA CAMP (August 2017)

Tag 9/10
Hauptziel unserer Exkursionen in dieser Region sind die Felsgravuren der San, auch Buschmänner genannt. Die Jahrtausende alten Kunstwerke hier in Twyfelfontein gehören seit 2007  zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nicht weit entfernt werden wir auch die Orgelpfeifen (Dolerit-Basaltsäulen) besuchen und den Verbrannten Berg, ein geologisches Phänomen, bestaunen.
In der Nähe befindet sich das Damara Living Museum. Vorführungen: Kultur mit Tanz u. Spiel, Kunsthandwerk, Kräuterheilkunde, Jagdszenen, Zeremonien…

Tag 10
Unterwegs über Khorixas in Richtung Outjo. Ein Muss ist der Halt beim Versteinerten Wald, wo uns kompetente Guides geologische Geschichte vermitteln werden. Nachmittags erreichen wir die reizvoll gelegene Gästefarm Bambatsi. Familie Hälbich wird uns auf der Terrasse mit dem herrlichem Ausblick auf die Mopane-Savanne verwöhnen. Hier werden auch die Mahlzeiten eingenommen.
HanseMerkur

Tag 11/12
In 30km Entfernung liegen die imposanten UGAB-TERRASSEN, entstanden vor 30 Mill. Jahren. Um das Panorama auch aus der Höhe zu genießen, machen wir einen Abstecher zur Ugab Terrace Lodge. In direkter Nachbarschaft lädt uns anschließend die Farm OMBURU-OST zur Besichtigung ein. Dort steigen wir in einen hochbeinigeren Geländewagen um und werden u.a. zu sehr sehenswerten Bushmanpaintings geführt.

Tage 13-16  – ETOSHA-NATIONALPARK
Höhepunkt für viele ist der Etosha-Nationalpark, den wir heute erreichen werden. Unser möglicherweise erstes Camp ist Halali oder seit Januar 2017 auch das Dolomite Camp, das ruhigste und kleinste. Auf einem interessanten Lehrpfad (Halali) kann man im Camp die Flora studieren. Und wer auf seinen Fotosafaritouren tagsüber noch nicht genügend Tiere gesehen hat, kann abends auf der „Tribüne“ Platz nehmen, auf einer kleinen Anhöhe zwischen Moringabäumen. Fotografische Ausbeute an der nachts beleuchteten Wasserstelle könnten sein: Kudus, Impalas, Zebras, evt. sogar Elefanten, Spitzmaulnashörner und Hyänen … (im August 2012 kam sogar ein junger etwas pubertär brüllender Löwe vorbei, der sich über Nashörner an der Tränke zu ärgern schien), 2015 lagen 3 Löwen ‘exklusiv’ direkt an der Wasserstelle neben dem Camp.

Restcamp HALALI  – ÜF 13/14
Pirschfahrten, möglichst schon im Morgengrauen, erhöhen die Chancen viel zu sehen. Giraffen, Warzenschweine, Gnus, Impalas, Schakale usw. Treffen wir heute vielleicht auch Löwen?
Unser zweites Quartier in Etosha könnte Namutoni sein, ein historisches Fort der deutschen Kolonialzeit. Die geräumigen Bungalows sind geschmackvoll eingerichtet, selbstverständlich auch hier mit Klimaanlage, Kühlschrank, Dusche und Toilette. Die Wasserstellen in der Umgebung gehören zu den besonders tierreichen! Hier lohnt es sich, mit etwas Geduld zu warten.
Restcamp NAMUTONI - ÜF 15/16 (2014 u. 2015 Restcamp Okaukuejo, 2017 mit Restcamp Dolomite)

Tag 16
Nach vielen wunderbaren Tiererlebnissen verlassen wir den Nationalpark über das Lindequist Gate. Unsere Tour führt uns als nächstes zur Farm Hedwigslust. Dort befindet sich die OMBILI-Stiftung, ein Projekt, das sich der Ur-Bevölkerung der Kalahari, der San (früher als Buschmänner bezeichnet) annimmt. Dazu gehören Kindergarten, Schule und die Förderung ihrer vom Aussterben bedrohten Kultur. – Nach Tsumeb erreichen wir Otavi. Ein Abstecher zum HOBA-Meteoriten ist lohnend, dem weltweit größten seiner Art. – Im Camp am Waterberg Plateau (auch eine Wanderung aufs Plateau hinauf ist vorgesehen) übernachten wir in komfortablen, gut ausgestatteten Bush-Chalets. Versorgen können wir uns auch hier in Restaurant, Bar, Kiosk.
WATERBERG REST CAMP – ÜF 16/17)

Tag 17
Ausruhen, Faulenzen, Einkaufen im Souvenirshop – sich tummeln an Schwimmbad und Poolbar. Wanderwege und Nature Trails laden zum Erkunden des Waterbergmassivs ein, eine der faszinierenden Landschaften Namibias. Eine Visite des Soldatenfriedhofs in der Nähe ruft die kriegerischen Auseinandersetzungen um 1904 in Einnerung. Gepflegt werden nicht nur die Gräber der jung gefallenen deutschen „Schutztruppler“, auch die Hereros haben in der Nähe Gedenkstätten.

Tage 18, 19
Zwischen Okahandja und Windhoek liegt, erreichbar über eine 18 km-Sandpad (Südwesterdeutsch für solche Straßen), auf der Anhöhe über einem Flusstal ein historisches Farmhaus, die Gästefarm Düsternbrook. Es stehen Zimmer im Kolonialhaus sowie fest aufgebaute Safarizelte zur Verfügung. Hier gibt es die Möglichkeit, Leoparden und Geparden in mehreren Hektar großen Gehegen, durch die man mit dem Geländefahrzeug fährt, zu beobachten. Schwimmbad, Wandermöglichkeiten, Ausritte – Faulenzen in der Lapa – was auch immer das Herz begehrt.
Gästefarm DÜSTERNBROOK – Ü 18/19 HP
In der Nähe liegt die OKAPUKA Lodge (u.a. mit den seltenen Rappenantilopen und einer täglichen Löwenfütterung). Auch da besteht die Möglichkeit vorbeizuschauen…

Tag 17 (18)
Nach letzten Einkäufen und Besichtigungen gehen unsere Flüge nachmittags bzw. abends zurück nach Deutschland (zumeist Frankfurt).


Varianten
(Reiseverlängerung)
Reiseziele oben in der Anordnung gegen den Uhrzeigersinn mit der Verlängerungsmöglichkeit in Richtung Süden: ca. 3 Tage Fish River Canyon (dort evt. mit einer Muli-Trekking Tour). Weitere ca. 3 Tage währt die Fahrt nach Kapstadt. Von dort dann Rückflug nach einer Tourdauer von insgesamt ca. 29 Tagen. (Preis auf Anfrage)

Leistungen:

18-19 Übernachtungen im DZ gehobener Mittelklasse, (EZ-Aufpreis auf Anfrage): 8x Bungalows auf Gästefarmen, 2x Hotel (Swakopmund), 5x Restcamps (Nationalparks), 2x Zelt (auf Plattformen, fest stehend)  - 18x Frühstück, 9x Dinner:  8x auf vier Gästefarmen, 1x  im Aabadi Mountain Camp – (auf 2 Gästefarmen nachmittags Kaffee/Tee und Kuchen) - Safari-Ausfahrten: Ondekaremba, Düsternbrook. Mietwagen (Safe! Cars® operated by Budget, Bidvest o.ä: Gruppe L 4×4 bzw. x-Trail o. entspr. Kategorie) incl. “Super Cover”-Versicherung, 2 Fahrlizenzen pro Wagen - Eintritte: Felsgravuren in Twyfelfontein, Petrified Forest Khorixas, Hoba-Meteorit bei Otavi Trinkgelder bei Safari-Ausfahrten, guided tours nach Absprache – Nationalparkgebühren (conservation fees): Etosha, Sossusvlei, Waterberg - Kinder bis 10 Jahre: halber Preis, Kinder unter 3 Jahren: frei — das gilt unseres Wissens auch für die Flüge.

 

nicht enthalten:
die Flüge, zusätzliche Safari-Ausfahrten (Etosha-NP). Spritkosten lassen sich centgenau abrechnen, wenn jeder Wagen eine eigene Kasse einrichtet und auf die Mitfahrer(innen) umlegt.

Günstige Flüge können z.B. bei fluege.de gebucht werden (Partner-Link).
Wir empfehlen den Abschluß einer Reiserücktrittsversicherung.

ManseMerkur

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